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SIEBDRUCK

Siebdruck  

Beschreibung: Siebdruck ist die Technik, die zum Textilien bedrucken am meisten verwendet wird. Beim Siebdruck wird das Druckmotiv in seine Farben zerlegt (Farbseparation), die dann einzeln auf Filme belichtet werden. Anschließend wird zum Bedrucken für jeden Film je ein Sieb hergestellt. Dieser Sieb wird schließlich in die Siebdruckmaschine eingespannt. Die Farbe wird dann durch den Sieb auf die T-Shirt oder andere Textilien gedruckt. Am Ende entsteht der fertige Textildruck aus allen Farben des Motivs. Die hohe Deckkraft bei Siebdruck wird beim Bedrucken durch einen weißen Unterdruck erreicht. Deshalb erhöhen sich bei farbigen T-Shirts auch die Nebenkosten. Die Siebe können anders als die Filme nach dem Gebrauch nicht mehr verwendet werden. Dadurch können jedoch die Hälfte der Nebenkosten bei Folgeaufträgen eingespart werden. Bei der Farbdarstellung ist fast alles machbar, auch Farbverläufe können so beim Siebdruck umgesetzt werden. Die neusten Siebdruckmaschinen drucken mit bis zu 15 Farben und können dadurch auch Fotos und Farbübergänge im Siebdruck drucken. Bei komplexen Motiven mit Farbübergängen kann festgehalten werden, dass die Farbseparation entscheidend für die Qualität ist, denn hier wird festgelegt wie welche Farbe zum Einsatz kommt. An dieser Stelle ist also das Können des Grafikers gefragt.


Mindestmenge: Ab 20 Stück

 

Vorteil: Bei Siebdruck gibt es keine Beschränkungen bei den Motiven. Lange Haltbarkeit.

 

Nachteil: Bei Siebdruck sind die Nebenkosten bei vielen Farben im Motiv relativ hoch. Eine absolut genaue fotorealistische Darstellung ist im Siebdruck durch das Zerlegen der Farben nicht möglich.

 

Notwendige Vorlagen: Vektorformate wenn möglich in EPS, bei Motiven mit Farbverlauf TIF 300 dpi.

 

Geeignet für: Geeignet ist der Druck auch schon für Kleinmengen wenn das Motiv wenige Farben hat, bei vielen Farben eignet sich der Druck eher bei größeren Stückzahlen.

 

Siebdruck

 

Der Siebdruck, der früher auch als „Serigrafie“ bezeichnet wurde, ist ein Druckverfahren zum Bedrucken von Textilien , bei dem die Farbe mit einem wischerähnlichen Werkzeug, dem Gummirakel, durch ein textiles feinmaschiges Gewebe auf das zu bedruckende Textil oder Papier gedruckt wird. Der Siebdruck zählt auch zu den Durchdruckverfahren. An den Stellen des farbdurchlässigen Gewebes, wo dem Bildmotiv nach keine Farbe sein soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht und somit das entsprechende Motiv erzielt.

 

Beim Siebdruckverfahren können viele verschiedene Materialien bedruckt werden, sowohl flache (Platten, Folien usw.) als auch geformte (Gerätegehäuse, Flaschen usw.). Je nach Material werden spezielle Druckfarben benutzt. Druckformate bis zu mehreren Metern sind möglich. Ein weiterer Vorteil des Siebdrucks besteht in der Variierbarkeit des Farbauftrages. Je nach Gewebefeinheit können hohe Farbschichtdicken erreicht werden. Ein kleiner Nachteil beim Siebdruck ist allerdings, dass die Druckgeschwindigkeit sehr gering ist. Hauptsächlich wird der Siebdruck in der Werbung und Beschriftung, im Textildruck und für industrielle Anwendungen eingesetzt.